EXISTENZGRÜNDUNG


WIE WIR SIE DABEI UNTERSTÜTZEN KÖNNEN




Existenzgründung
Als Existenzgründung ist der Beginn einer selbstständigen Tätigkeit im Haupt- oder Nebenerwerb. Die Existenzgründung erfolgt formal durch die Anmeldung der selbstständigen Tätigkeit beim Gewerbeamt oder bei Freiberuflern durch Anmeldung der Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt. Bei bestimmten Unternehmen und Tätigkeitsfeldern muss vor der Anmeldung eine Eintragung im Handelsregister oder bestimmte Genehmigungen erteilt worden sein. Damit ist der erste Teil der Existenzgründung abgeschlossen. Nach der erfolgten Gründung können weitere Vorgänge auf Sie zukommen.

Geschäftsidee
Zum Anfang einer Existenzgründung steht natürlich die Herausforderung, die passende Geschäftsidee zu finden. Etwa 95% aller Existenzgründungen finden in ca. 100 Tätigkeiten statt. Die Geschäftsidee muss auch nicht, wie oftmals angenommen, besonders neu und einfallsreich sein - aber sie sollte sich von anderen Ideen unterscheiden und sog. Alleinstellungsmerkmale bilden um sich am Markt zu festigen.

Businessplan
Diesen benötigen Sie bei fast jeder Existenzgründung entweder für einen Zuschuss (Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld), für eine Finanzierung (Förderdarlehen oder Bankdarlehen) oder für eine sonstige Finanzierungsmöglichkeit Ihrer Existenzgründung. Es ist aber auch ohne Finanzierungsbedarf sinnvoll einen Businessplan zu erstellen um die eigene Idee in einem Unternehmenskonzept zu verfassen und finanzwirtschaftliche Planungen im Vorfeld zu berechnen. Später können diese Planungen als Orientierung und Kontrolle Ihrer Situation dienen.

Gründungszuschuss
Wenn Sie Ihre Existenzgründung aus dem ALG I Bezug (Arbeitslosengeld) heraus starten und mindestens 90 Tage Restanspruch auf ALG I haben, steht Ihnen der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur zur Verfügung. Sie erhalten dann für die ersten 9 Monate nach Existenzgründung einen Zuschuss, welcher der Höhe Ihres bisherigen ALG I Bezugs zzgl. 300 Euro für die Sozialversicherung entspricht. Um einen solchen Gründungszuschuss zu erhalten sind einige Formalieren einzuhalten - darunter auch die Prüfung und Stellungnahme durch eine fachkundige Stelle (z.B. Steuerberater, Unternehmensberater, IHK etc.) - um hier Nachteilen vorzubeugen sollten Sie fachkundigen Rat einholen.

Einstiegsgeld
Wenn Sie Ihre Existenzgründung aus dem ALG II Bezug (Hartz IV) heraus starten, dann steht Ihnen ggf. das sogenannte Einstiegsgeld zur Verfügung. Sie erhalten dann i. d. R. für die ersten 6 - 12 Monate nach Existenzgründung einen Zuschuss, welcher 50% Ihres bisherigen ALG II Bezuges entspricht. Teilweise kann das Einstiegsgeld aber auch für die Dauer von bis zu 24 Monaten und in Höhe von bis zu 100% gezahlt werden.

Rechtsform
Natürlich benötigen Sie für Ihre Existenzgründung auch die richtige Rechtsform. Die meisten Gründer entscheiden sich dabei sinnvollerweise für eine gewerbliche oder freiberufliche Einzelunternehmung. Aber auch andere Rechtsformen finden Anwendung, beispielsweise die GbR, GmbH oder eine Limited. Für das Jahr 2008 ist in Deutschland mit der Mini GmbH eine neue Rechtsform geplant, welche auch haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft genannt wird und eine Existenzgründung mit geringem Haftungskapital verbindet. Zur Wahl der Rechtsform sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.

Buchführung und Steuern
Schon weil die meisten Existenzgründer im ersten Jahr und im Folgejahr nach der Existenzgründung eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt einreichen müssen, sollten Sie sich bereits bei Existenzgründung intensiv mit dem Thema Buchführung beschäftigen. Es gibt dabei nach Existenzgründung grundsätzlich 3 gängige Wege. Entweder erledigen Sie Ihre Buchführung selbst (nur zu empfehlen, wenn Sie fundierte Kenntnisse haben) oder Sie beauftragen ein Buchführungsbüro oder beauftragen einen Steuerberater. Während das Buchführungsbüro für Sie nach Existenzgründung noch die laufenden Belege buchen kann, sollten Sie spätestens für Jahresabschluss und Steuererklärungen einen Steuerberater konsultieren, der Sie auch hinsichtlich der Steuergestaltung beraten kann.

Versicherungen
Seit dem 1.1.2009 sind auch Selbstständige gesetzlich verpflichtet über eine Krankenversicherung zu verfügen. Generell können Sie sich privat oder freiwillig gesetzlich versichern. Im Einzelfall sollte geprüft werden, welche Lösung für Sie die besten Vorteile bringt. Ansonsten sollten Sie ja nach Art und Umfang Ihrer Unternehmung weitere Versicherungen abschließen (z.B. Betriebshaftpflicht, Geschäftsinhaltsversicherung, Rechtsschutz, Vermögensschadenhaftpflicht) um sich vor etwaigen Schäden und Haftungen zu schützen.

Arbeitslosenversicherung
Sie können sich im ersten Monat nach der Gründung beim Arbeitsamt freiwillig in der Arbeitslosenversicherung versichern. Nach 12 Monaten Versicherungsdauer erhalten Sie Anspruch auf ALG I (Arbeitslosengeld), anstatt in ALG II (Hartz IV) zu fallen. Die freiwillige Weiterversicherung ist grundsätzlich jedem Selbstständigen in der Gründung zu empfehlen.

Förderprogramme
Es existieren in Deutschland für Existenzgründer zahlreiche Förderprogramme und Zuschüsse - so auch z.B. für Beratungen für Unternehmen und Gründer - hier können Sie 50 - 90 % Zuschuss erhalten.

UNTERNEHMENSBERATUNG
UNTERNEHMENSBERATUNG
Lernen Sie erfolgreiche Möglichkeiten zur Optimierung Ihres Unternehmen oder den Ablauf Ihrer Gründungsberatung kennen.


BUCHHALTUNG / STEUERBERATUNG
BUCHHALTUNG
Entlastung? Lassen Sie uns Ihre laufende Buchhaltung, das Personalwesen u.v.m. übernehmen.


SEMINARE
SEMINARE
Innovativer Workshop? Individuell auf Ihr Unternehmen angepasst? Mehr Umsatz? Sprechen Sie mit uns.